Archiv2018

Hornissennest auf dem Lehrbienenstand Kleinostheim 2018

Von August bis Mitte September erreicht ein Hornissennest seinen Volkshöhepunkt. Zwischen 400 – 700 Hornissen leben hier als Staat zusammen. Um die Art zu erhalten, ist die Königin in der Lage, gezielt Jungköniginnen- oder Drohneneier zu legen. Nachdem sie nun von den Arbeiterinnen nicht mehr so gut versorgt wird verlässt sie bald darauf das Nest und stirbt nach gut einem Jahr – ihre Arbeit ist erledigt.

Für die Jungköniginnen und Drohnen (Männchen) beginnt dagegen die Paarung. Anschließend suchen sich die Königinnen des kommenden Jahres einen sicheren Unterschlupf für den Winter, um im nächsten Jahr wieder eines dieser wundervollen Nester zu bauen. Wir würden uns wieder freuen!

Auch wir möchten hiermit noch mal darauf hinweisen, dass weder die Hornisse, noch das Nest zerstört werden darf. Muss ein Nest auf Grund einer kritischen Stelle versetzt werden, ist dies nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörde möglich.


Sommerfest 2018

Bei gutem Wetter und mit rund 25 Mitgliedern feierten wir unser Sommerfest am Lehrbienenstand in Kleinostheim. Die imkerlichen Fachgespräche zwischen Jung und Alt sind wichtig für den Zusammenhalt im Verein, in jedem Fall ein Erfahrungsgewinn für beide Seiten.

Natürlich wurde auch gegrillt und das leckere Salatbuffet geräubert! Kurz darauf musste im Nachtischmagen noch Platz gelassen für leckere Kuchen.

In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei Allen, die einen Salaten oder Kuchen mitgebracht haben, bedanken. Bei dieser Stimmung und Anzahl an Teilnehmern freuen wir uns schon jetzt auf das kommende Sommerfest.

 


Besuch der Imkerei Heiser

Am 19.08.2018 waren wir mit ca. 20 Vereinsmitgliedern zu Gast bei der Berufsimkerei Heiser in Triefenstein-Lengfurt. Der Familienbetrieb wurde 1977 durch Heinrich Heiser gegründet, zu dem 1979 seine Frau Ingrid hinzustieß.

Tochter Dorothea Heiser (Imkermeisterin) ist seit einiger Zeit verantwortlich für viele Bereiche im Imkereibetrieb. Neben der Betreuung der Wirtschaftsvölker ist sie unter anderem für die betriebseigene Königinnenzucht sowie die Gelee Royale-Gewinnung zuständig. Die zweite Tochter Elisabeth ist hauptsächlich für die Büroarbeiten zuständig.

Die Betriebsgebäude des Immenhofs wurden gegen Ende der 80er Jahre gebaut und durch Heinrich Heiser speziell auf einen Imkereibetrieb abgestimmt. Die Hanglage half hier sehr, um die einzelnen Stockwerke und Gebäude mit einem Fahrzeug anfahrbar zu machen.

Geführt wurden wir zuerst durch die Holzwerkstatt. Der Bau der Beuten findet fast gänzlich im Eigenbau statt. Lediglich für die Rähmchen hat die Imkerei eine Behindertenwerkstatt beauftragt. Im Herz des Betriebes steht der Schleuderraum, der mit einigen technischen Innovationen wie z.B. einer speziellen Filteranlage ausgestattet ist. Der Schleudervorgang sowie die Entdeckelung der Rähmchen funktionieren automatisch. Danach ging es einen Stock tiefer in den Abfüllraum, wo auch alle Honigsorten der Imkerei cremig gerührt werden. Der Hofladen inkl. der verschiedenen Honigsorten zum Probieren rundete die Führung ab.

Der Bienenzuchtverein Kleinostheim möchte sich auf diesem Weg bei der Imkerei Heiser für die freundliche Führung bedanken. Sicherlich konnte jeder für sich ein paar wichtige und nützliche Informationen für die eigene Hobbyimkerei zu Hause mitnehmen.